Die Bretonen bekämpften die Franken, die Sachsen, die Karolinger, die Wikinger und die Normannen und verwendeten dabei ähnliche Taktiken wie ihre britischen Vorfahren, die den Ärmelkanal überquert hatten, um Schutz vor den einfallenden Jüten und Angeln zu suchen. In der Schlacht konzentrieren sie sich darauf, den Gegner mit Wurfspeeren und berittenen Einheiten in Bedrängnis zu bringen. Das 10. Jahrhundert war Zeuge eines blutigen Feldzuges gegen die Nordmänner, die sich an der Mündung der Loire angesiedelt hatten und ihre Dörfer als Ausgangspunkt für Überfälle und Invasionen nutzten. Während dieser Zeit betraten große bretonische Anführer wie Alain Barbetorte die Bühne der Geschichte und vertrieben die Wikinger von bretonischem Land. Im 11. Jahrhundert waren die Normannen der Feind, denn sie zwangen die Bretonen dazu, sich dem Eroberungsfeldzug ihres Herzogs William gegen die Engländer anzuschließen.